|
|
|
Einzeltraining Weiterbildung Schulung Kurse Prävention Senioren Videos PushHandsTai Chi Chuan (Taijiquan) ist eine
zeitlupenartige, meditative, aus der klassischen Tradition und Kultur Chinas,
entstandene Bewegungskunst. Diese Übungen beeinflussen, trainieren und
vervollkommnen Geist, Körper und Seele. Tai Chi Chuan verbindet Bewegung und Ruhe, um in der Ruhe die eigene Persönlichkeit zu nähren, zu verbessern, zu kultivieren und in der Bewegung die Ruhe best möglichst zu entwickeln. Taiji Taiji und Qi haben ihren Ursprung in der chinesischen Philosophie. Sie finden sich in der chinesischen Schöpfungsgeschichte. Das Taiji ist entstanden im uranfänglichen unendlichen Kosmos, dem Wuji. Taiji, die Mutter von Yin und Yang, ist das allerhöchste Prinzip. Es steht über der Welt der Gegensätze, versinnbildlicht im Symbol der Yin-Yang Fische (Monade), das Diagramm des Allerhöchsten Prinzips. Nach dem Stadium des nicht Äußersten = Undifferenzierten Wuji, stellt sich das Stadium des äußersten Äußersten = Differenzierten Taiji ein. Wenn sich das Taiji bewegt, dann bringt es die beiden Instrumente Yin und Yang hervor; Yin und Yang erzeugen die vier Erscheinungen, diese die acht Trigramme. Im Kommentar zum Buch der Wandlungen heißt es:
Laotzi sagte:
Weiter sagt er:
Yin und Yang sind die Antriebskraft der zehntausend Dinge, was der chinesische Ausdruck für die Vielfalt der Welt ist. Das sind die Ansichten von chinesischen Philosophen des Altertums über die Entstehung des Taiji aus dem Wuji, das Hervorgehen von Yin und Yang aus dem Taiji, die Beziehung von Yin und Yang zu Ruhe und Bewegung und die Entstehung von Bewegung aus den Dingen selbst heraus, wobei Ruhe nicht Bewegungslosigkeit ist. Die Prinzipien des Taiji werden auf die Übungspraxis des Taijiquan übertragen und darin zum Ausdruck gebracht. Sie äußern sich im harmonischen Wandel sowie in der Untrennbarkeit von Yin- und Yang-Aspekten. Jede Bewegung hat ihren Gegenpart, auf ein Heben folgt ein Senken, auf ein Vorwärts folgt ein Rückwärts, auf eine schließende Bewegung folgt eine sich öffnende Bewegung; alles geschieht in einem fortwährenden Wechsel, in dem es keine Unterbrechungen gibt.
|
|
|