Tai Chi Qigong Wolfsburg  

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Tai Chi Qigong Wolfsburg

Abnehmen auf Chinesisch   Tai-Chi hilft gegen Rheuma   Mit Tai-Chi chronische Schmerzen bekämpfen 

Taiji gegen Arthritis

Einer australischen Metastudie zufolge führt Taiji zur Linderung muskuloskeletaler Schmerzen und zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und der gesundheitsbezogenen Lebensqualität.
(The effectiveness of Tai Chi for chronic musculoskeletal pain conditions: a systematic review and meta-analysis, Arthritis Rheum, 15. Juni 2009, 61(6), 717-24)

Diabetes

Tai Chi senkt den Blutzucker

Menschen mit Diabetes vom Typ II profitieren von fernöstlichem Schattenboxen. Ihr Blutzucker sinkt, und die Produktion körpereigener Entzündungshemmer steigt.

 

Tai Chi Chuan ist in China ein Volkssport

Menschen mit einem Diabetes vom Typ II entwickeln eine sogenannte Insulinresistenz – der Körper kann den Zucker im Blut kann nicht mehr richtig verarbeiten. In diesem Zusammenhang spielen auch Entzündungsprozesse eine Rolle.

Um gegenzusteuern, verordnen Ärzte in der Regel ein Ernährungs- und Sportprogramm. Die meisten Typ-II-Diabetiker sind übergewichtig, und Abspecken kann helfen, den Blutzucker zu normalisieren. Allerdings fällt dicken Menschen das Sporttreiben oft besonders schwer – sie geraten schnell aus der Puste, und die Pumpe rast.

Eine kleine Taiwanesische Studie zeigt nun, dass auch mit einem weniger schweißtreibendem Bewegungsprogramm viel auszurichten ist: Kuender Yang und seine Kollegen vom Chang Gung Memorial Hospital haben die Wirkung eines zwölfwöchigen Tai-Chi-Chuan-Kurses untersucht. Die Teilnehmer studierten dabei eine Choreografie ruhig fließender Bewegungsfolgen ein. An der Untersuchung nahmen 30 Typ-II-Diabetiker und eine gesunde 30-köpfige Kontrollgruppe teil.
Sinkender Blutzucker
Die Taiwaner Forscher fanden heraus, dass dieHbA1c-Werte der Diabetiker von im Schnitt 7,59 Prozent auf 7,16 Prozent sanken. Dieser Wert ist ein Hinweis dafür, wie hoch der mittlere Blutzucker in den vorangegangenen Tagen und Wochen war.
Außerdem beruhigten sich durch Tai Chi Chuan die unterschwelligen Entzündungsprozesse im Körper der Diabetiker. So besserte sich die Funktion bestimmter Immunzellen, der sogenannten die T-Helfer-Zellen. Die Werte des Signalstoffs Interleukin-12, das Entzündungsprozesse ankurbelt, sanken. Dafür stiegen die von Interleukin-6, das Entzündungsreaktionen eindämmt.
Die Forscher vermuten, dass die zeitlupenhaften, fließenden Bewegungen im Tai Chi Chuan die Entzündungsprozesse herunterdimmen. Darüber hinaus könnten die zunehmende Fitness und das damit einhergehende Gefühl des Wohlbefindens die Entzündungsgeschehen günstig beeinflussen.

cf/British Journal of Sports Medicine

 

Der Hausarzt, 13.11.2009

Mit Tai-Chi chronische Schmerzen bekämpfen

Eine neue Studie zeigt, dass ältere Patienten mit einer Osteoarthritis des Kniegelenks von regelmäßigen Tai-Chi-Übungen profitieren. Sie zeigten deutlich weniger Schmerzen nach einem regelmäßigen Training.

Gerade die ältere Generation läuft Gefahr, eine Osteoarthritis des Knies zu entwickeln. Diese äußert sich durch Schmerzen, Einschränkung der Lebensqualität, Funktionseinschränkungen bis hin zur Behinderung. Sie basiert auf der Abnützung des Gelenkknorpels, wodurch die Inzidenz mit zunehmendem Alter stark ansteigt.

In die Studie wurden 40 Patienten mit bestätigter Arthritis im Knie eingeschlossen. Die Probanden waren im Durchschnitt 65 Jahre alt und hatten einen durchschnittlichen Body Mass Index von 30,0 kg/m2. Die Hälfte der Patienten besuchte für 12 Wochen zweimal wöchentlich einen 60-minütigen Tai-Chi-Kurs.

Tai Chi gehört zu den traditionellen chinesischen Kriegskünsten und beinhaltet langsame, rhythmische Bewegungen, die die mentale Entspannung, Balance und Stärke steigern und durch kontinuierlichen Kraftaufwand auch positive Auswirkungen auf die Muskelkraft haben. Durch diese Kombination kann auf der einen Seite durch Muskelkraft und auf der einen Seite psychologisch der chronische Schmerz bekämpft werden.

Die Kontrollgruppe erhielt ebenfalls zweimal wöchentlich einen 60-minütigen Unterricht. Dieser bestand aus Aufklärung über die Krankheit, Diät, Ernährungstipps und einem 20-minütigem Stretching. Nach 12 Wochen zeigten die Patienten in der Interventionsgruppe eine signifikante Reduktion der Knieschmerzen im Vergleich zur Kontrollgruppe. Wieder einmal zeigt sich, dass fernöstliche Methoden der Gesundheitserhaltung wirksam sind.

 

Gelenkschmerz

Tai-Chi hilft gegen Rheuma

Das fernöstliche Entspannungstraining Tai-Chi verbessert die Beschwerden von Rheumakranken und macht ihre Gelenke beweglicher.

Zu diesem Schluss kommen Forscher in einer neuen Metaanalyse. Sie verglichen mehrere Studien mit insgesamt über 200 Teilnehmern. Ergebnis: Tai-Chi verbessert nach zehn Wochen Training die Beweglichkeit von Fußgelenk, Knie und Hüfte. Die Versuchsteilnehmer fühlten sich nach vier Monaten Training zudem deutlich besser als eine Vergleichsgruppe. Zwei weitere Studien bewiesen zudem, dass Tai-Chi keine negativen Auswirkungen auf die Beschwerden von Rheumatikern hat, also zum Beispiel Gelenke nicht durch die Übungen anschwellen und schmerzen. Die Forscher folgern daraus, dass Tai-Chi für Rheumakranke ungefährlich ist und ihre Symptome nicht verschlimmert.

Zudem klagte etwa ein Drittel der Versuchsteilnehmer von zwei Studien über Schmerzen im Knie, in der Schulter oder im unteren Rücken. Nach drei Wochen Training verschwanden diese Beschwerden jedoch.

Bei rheumatoider Arthritis greift das körpereigene Immunsystem die Gelenke an. Meist schwellen Hand- und Fußgelenke an und schmerzen. Auch Bewegungen tun anfangs weh, dann aber lässt der Schmerz nach. Eine genaue Erklärung für dieses Phänomen gibt es nicht. Fachleute vermuten aber, dass Bewegung in den Gelenken den Stoffwechsel anregt, der die Entzündungsstoffe abbaut.

Tai-Chi oder Tai-Chi-Chuan ist eine Kombination aus Atemtraining und Entspannung. Dazu führt man langsame, fließende Bewegungen aus. Studien haben bereits nachgewiesen, dass das fernöstliche Entspannungstraining Stress abbaut und die Muskulatur und den Gleichgewichtssinn älterer Menschen stärkt sowie die Beweglichkeit verbessert.

Tai Chi & Qigong

Abnehmen auf Chinesisch

Die fließenden Bewegungsmuster von Tai Chi und Qigong liegen im Trend. Nun fanden australische Forscher heraus, dass sie auch das Abspecken erleichtern.

Während die eine Hälfte der Menschheit Hunger leidet, wird die andere immer dicker. Die zunehmende Fettleibigkeit in westlichen Nationen ist nicht nur ein ästhetisches, sondern vor allem ein gesundheitliches Problem. Denn infolge ihrer überflüssigen Fettmassen erkranken immer mehr Menschen an Diabetes, Bluthochdruck und anderen Zivilisationskrankheiten.
In einer Pilotstudie der Universität Queensland untersuchte der mediziner Liu Xin den positiven Effekt, den die chinesischen Bewegungskünste Tai Chi und Qigong auf übergewichtige Menschen hat.

Kampfform mit Gesundheitseffekt
In China gelten sowohl das ursprünglich als Kampfform kreierte Tai Chi als auch die zu Heilzwecken ersonnene Bewegungslehre Qigong als entspannungs-, harmonie- und gesundheitsfördernd. Seit einigen Jahrzehnten finden die jahrhundertealten Bewegungsabläufe auch hierzulande immer mehr Anhänger.
Dazu entwickelte Liu Xin, der zudem Tai Chi- und Qigong-Meister ist, ein spezielles Übungsprogramm. Anschließend ließ er eine Gruppe von elf schwergewichtigen Probanden die Übungen drei Monate lang durchführen.

Verblüffend wirksam
Tatsächlich zeigte das Programm erstaunliche Wirkung: Die Blutdruckwerte der Testpersonen verbesserten sich und sie verloren an Gewicht. Vor allem reduzierte sich ihr Taillenumfang, was Liu als besonders wichtiges Ergebnis wertet: „Ein großer Bauchumfang ist ein wichtiger Indikator für Fettleibigkeit und ein entscheidender Risikofaktor für schwere Leiden wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.“
Der Mediziner vermutet, dass die spiralförmigen Bewegungsabläufe, die Qigong und Tai Chi prägen, die Muskulatur auf besondere Weise stimulieren und besonders viel Zucker verbrennen.