|
Tai Chi
Qigong
Chronik
Studien
Senioren
betriebl.Prävention
Forschung
Kurse
Aktuell
Fotos
Links
Akupunktur
Homöopathie
Kontakt
Impressum
Videos
| |
Startseite:
Tai Chi Qigong
Wolfsburg
Forschung
Osteoporose
Seniorenkurse
Tai Chi und Qigong für
Senioren als
Gesundheitspflege, Gleichgewichtstraining, Muskelkräftigung und dadurch
Sturzprophylaxe
Merkblatt: Vermeidung von Stürzen bei älteren Menschen
Stürze im Alter: Sind sie zu vermeiden?
Wer beweglich und mobil ist, behält ein Stück Unabhängigkeit von der Hilfe
anderer. Gerade für ältere Menschen ist körperliche Beweglichkeit ein wichtiger
Aspekt der eigenen Gesundheit. Manche haben deshalb Angst vor Stürzen, weil sie
befürchten, sich etwas zu brechen. Doch wer aus Angst vor einem Sturz seine
eigenen Aktivitäten einschränkt, zahlt eventuell einen Preis, der höher sein
kann als die Folgen eines Sturzes. Wer aufhört, körperlich aktiv zu sein, hat
sogar ein größeres Risiko zu stürzen, als jemand, der täglich viel zu Fuß
unterwegs ist.
Deshalb kommt es darauf an, mit dem Risiko eines Sturzes ganz nüchtern
umzugehen. Man kann gewisse grundsätzliche Vorkehrungen treffen, ohne ständig
die Angst im Hinterkopf haben zu müssen.
Welche Folgen hat ein Sturz?
Die weitaus meisten Stürze gehen auch bei Menschen über 65 glimpflich aus, ohne
schwerwiegende gesundheitliche Folgen. Man schätzt, dass etwa 30 von 100 Männern
und Frauen über 65 einmal im Jahr stürzen. Bei Heimbewohnern ist die Rate noch
höher. Etwa 9 von 10 dieser Stürze haben keine weiteren Folgen, manchmal kommt
es zu einer Prellung oder Abschürfung, die dann medizinisch versorgt wird. Nur
bei weniger als einem von 10 Stürzen kommt es zu einem Knochenbruch. Meist sind
die Unterarme betroffen, Knochenbrüche an der Hüfte oder am Oberschenkel, die
ernsthafte Komplikationen und Einschränkungen zur Folge haben können, treten
häufiger erst im hohen Alter auf.
Wodurch können Stürze verursacht werden?
Die Ursachen für Stürze lassen sich in zwei Gruppen einteilen. Die erste Gruppe
schließt Hindernisse und Stolperfallen in der eigenen Wohnung oder unmittelbaren
Umgebung ein. Dazu gehören zum Beispiel hoch stehende Teppichkanten und
Fußleisten, lose Kabel, glatte Böden oder nicht rutschfeste Badematten.
Problematisch kann es auch sein, nachts über glattes Parkett nur auf Socken zur
Toilette zu gehen.
Zur zweiten Gruppe gehören gesundheitliche Faktoren, die nicht direkt etwas mit
dem Alter zu tun haben: Sehbehinderungen und gelegentliche Kreislaufschwächen
und Schwindel durch zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck zählen zum Beispiel
dazu, aber auch einige Erkrankungen, die den Gleichgewichtssinn stören, und
Medikamente wie Psychopharmaka, die die Aufmerksamkeit und Reflexe behindern. Wenn eine
ältere Person bereits einmal gestürzt ist, hat sie ein erhöhtes Risiko erneut zu
stürzen. Ein Sturz ist deshalb ein guter Anlass, sich Gedanken zu machen, ob
sich bestimmte Risiken vermeiden lassen.
Wie kann man sich vor Stürzen schützen?
Einige Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen sind einfach, man muss nur an sie
denken oder sie mit seinem Arzt besprechen. Welche Maßnahme Erfolg verspricht,
hängt sehr von der persönlichen und gesundheitlichen Situation eines älteren
Menschen ab. Das ist ein Grund dafür, weshalb es keinen Ratschlag gibt, der in
allen Fällen einen wirksamen Schutz vor Stürzen bietet. Folgende Maßnahmen
können sich lohnen, auch wenn es keine Garantie dafür gibt, dass sie jeden Sturz
verhindern:
- die Erkennung und Beseitigung typischer Stolperfallen in der eigenen
Wohnung. Dazu gehört auch, auf gute Beleuchtung zu achten und auf ausreichend
Platz zwischen den Möbeln
- Einzeltraining: individuelles und altersgemäßes Training zur
Stärkung von
Muskeln und Gleichgewichtssinn durch ausgebildete Trainer
- Absetzen von Psychopharmaka, die das Sturzrisiko erhöhen
Darüber hinaus gibt es eine Reihe von weiteren immer wieder empfohlenen
Maßnahmen, für deren Nutzen es aber keine verlässlichen Belege gibt. Dazu
gehören zum Beispiel "allgemeine Gymnastik", Krafttraining der Beine,
Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine und Mineralien oder Hormontherapie gegen
Wechseljahrsbeschwerden.
Manche Ärzte vermuten, dass ein Mangel an Vitamin D die Muskulatur schwächt und
deshalb das Sturzrisiko erhöht. Studien liefern bislang aber widersprüchliche
Aussagen, ob Vitamin D, eventuell in Kombination mit
Kalzium, wirklich einem Sturz vorbeugen kann. Zumindest gibt es aber gute
Belege, dass die tägliche Einnahme von 700 bis 800 "Einheiten" Vitamin D
zumindest das Risiko verringert, sich bei einem Sturz etwas zu brechen. Weitere
Möglichkeiten zur Vorbeugung gegen Knochenbrüche können Sie mit Ihrem Arzt
besprechen.
www gesundheitsinformation de
Tai Chi und Qigong als Gesundheitspflege für
Senioren in Wohnanlagen, Begegnungsstätten und
Mehrgenerationenhäuser
laufend neue Kurse
Startseite:
Tai Chi Qigong
Wolfsburg
|